Eine Wanderung in den Amperauen

Wir wanderten am Mittwoch, 24. Mai 2017, von Fürstenfeldbruck nach Schöngeising. Heli Sieg führte in
bewährter Art.Nach Fürstenfeldbruck fährt man aus München kommend mit der S-Bahn, das ist am einfachsten.
Fahrtdauer knapp eine halbe Stunde, je nachdem wo man in München einsteigt. In Fürstenfeldbruck
geht es dann zunächst über die Oskar-von-Miller-Strasse und die Fürstenfeldstraße nach Westen

bis zur Amper, wegen des heftigen Verkehrs ein unangenehmer Fussweg.

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Auf der Westseite der Amper beginnt dann der schöne Teil des Weges, immer an der Amper entlang auf
angenehmen Wanderwegen mit schönem Blick auf die Amperauen. Auffallend waren die Gespinste voll
mit Raupen überall am Wegesrand. Gegen Ende der Strecke nach ca. 1 1/2 Std. wird es allerdings wieder
unangenehm. Der Weg, nach dem er kurz an der B471 entlangläuft, führt auf die Autostraße nach
Schöngeising. Der in der Karte des Landesamts für Vermessung eingezeichnete Feldweg neben der B471
existiert nicht mehr. Und auch den Fusspfad an der Amper gibt es nicht, ein Stück des Weges muss auf
der Autostraße zurückgelegt werden. Hier könnte die Gemeinde Schöngeising sicher für Wanderer
deutlich Verbesserungen schaffen.

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Der Biergarten vom Gasthof zum Unter'n Wirt in Schöngeising, den wir nach insgesamt über 2 Std erreichten,

ist ein sehr schöner Ort für die Mittagspause. Sie dauerte dann auch über eine Stunde.

 Auf der anderen Seite der Ammer, der Ostseite ging es danach wieder zurück nach Fürstenfeldbruck.
Besonders beeindruckend am Anfang waren das Naturdenkmal der zwei Eichen in Zellhof mit
Durchmesser von über 1,5 m und Alter vom mehr als 300 Jahren.

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Der nachfolgende Weg war vor einiger Zeit ein schöner Wanderweg auf weitgehend natürlichem Waldboden. Inzwischen wurde er allerdings voll und ganz zu einer Teerstraße umgebaut. Für Wanderer eine echte Qual und nicht mehr empfehlenswert.

Zum Glück fanden wir Zehn im Klosterstüberl dann aber noch genug Platz, um bei Kaffee und den letzten
Kuchenstücken der Gaststätte nach 17 km den erhöhten Adrenalinspiegel im Blut langsam zur Ruhe kommen

zu lassen. Zum S-Bahnhof waren es dann noch 20 min, diesmal aber an den Eisenbahnschienen entlang -
ohne Autoverkehr.

Axel J Papendieck

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