Steckbrief Uwe Simon

   
Geburtstag: 23.01.1944
In der Sektion Königsberg seit: 1971
Meine liebsten Bergsportdisziplinen: Passfahrten mit dem Rennrad in den Alpen, Skilanglauf, anspruchsvolle Bergwanderungen
Lieblingstour: Überschreitung der Berina über Biancograt und der Palügipfel
Letzte größere Tour: Similaun 2009
Beruf/Freizeit:

Meine berufliche Laufbahn in einem großen Industriebetrieb habe ich abgeschlossen. In der Zeit als Pensionär befasse ich mich mit vielen Interessen, sei es z. B. Kulturwanderungen für den Alpenverein zu organisieren, Fahrrad fahren, Kochen, Kulturreisen unternehmen, in meiner Schreinerwerkstatt Nützliche anfertigen oder Möbel restaurieren und vieles mehr.

Ein besonderes Erlebnis...

Eine der längsten Sektionstouren...

Es ist etliche Jahre her, nach meiner Aufzeichnung war diese Tour 1981, anlässlich des Sektionstreffens. Zu dritt wollten wir über Hintertal durch die Teufelslöcher auf den Hochkönig und weiter über die Übergossene Alm zur Ostpreußenhütte um an dem Sektionstreffen teilzunehmen. Der Wetterbericht war gut, nur hatten wir nicht bedacht das einige Tage vorher Neuschnee in größeren Mengen gefallen war. Wir stiegen am frühen Morgen ohne Probleme zur Bertgenhütte und weiter. Bald war der Weg mit Neuschnee bedeckt. Wir mussten in dem zunehmend tiefen Schnee den Weg spuren. In dem teilweise steilen Gelände half mein Seil die Anderen zu sichern. Inzwischen befanden wir uns auf über 2500 m Höhe. Die Frage, steigen wir einige hundert Meter im tiefen Schnee ab oder steigen wir weiter auf? Wir stiegen weiter. Ein einsamer Bergsteiger überholte uns, 200 Höhenmeter vor den Teufelslöchern. Wir konnten in seinen Spuren weiter aufsteigen. Endlich, es wurde bereits dämmerig, stiegen wir durch die Teufelslöcher und erreichten die Übergossene Alm. Ringsum leuchteten die Sonnwendfeuer auf, über uns der Sternenhimmel, das Matrashaus nicht mehr weit. Es war weit nach 22 Uhr als wir endlich an der Schutzhütte waren.Zur Ostpreußenhütte über die Übergossene Alm im tiefen Neuschnee in der Nacht abzusteigen unmöglich. Wir versuchten die Ostpreußenhütte über das Telefon des Eisenwerkes in Tennek zu erreichen. In der Sonnwendnacht aussichtslos, alle feierten. Der Wirt servierte uns noch in der späten Nacht ein Essen. Ich war nach über 15 Stunden Aufstieg völlig ausgehungert. Am nächsten Morgen rief die Gendarmerie an, ob wir auf dem Matrashaus sind. Meine Frau hatte noch in der Nacht die Bergwacht alarmiert. Bei schönstem Wetter in zauberhafter Winterlandschaft stiegen wir am nächsten Morgen zur Ostpreußenhütte. Große Erleichterung bei allen, uns wohlbehalten wiederzusehen.

 

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