Erhard Günzel hatte wieder eine Tour mit besonderen Reizen auf den Spuren des Jägers von Fall vorbereitet. Der Aufstieg von Fall auf die Moosenalm führt entlang der tiefen Klamm des Krottenbachs mit eindrucksvollen Einblicken in die Schlucht und sehenswerten Blumen am Wegesrand.

Blick in die Schlucht des Krottenbachs

Flora am Wegesrand

Nach gemäßigtem Fußmarsch auf der Forststraße biegt der Weg auf einen wenig begangenen Waldfad nach Westen ab. Jetzt geht es steil neben den Wasserfällen des Moosbachs hinauf.

Am Fuß des Moosbach

Kaskaden des Moosbach-Wasserfalls

Auf dem Pfad lagen noch Bäume vom Schneebruch des letzten Winters, über die wir klettern mussten. Zwischen Gumpen, die zum Baden einladen, überquerten wird den reißenden Bach mit beherzten Schritten. Schließlich erreichten wir das Klausenloch - eine Moorwiese, in die der Mossbach tiefe Windungen gegraben hat und sogar Forellen zu finden sind. Am Rand der Hochebene sind die Reste eines hölzernen Damms auszumachen, mit dem der Fluss wohl vor langer Zeit für den Forstbetrieb gestaut wurde. Ein herrlicher Platz für eine Frühstückspause.

Verfallener Holzdamm am Klausenloch

Von dort aus führte der Anstieg über sumpfige Wiesen, auf denen vereinzelt noch Schneefelder liegen. Auf der Moosenalm trafen wir auf den viel begangenen Wanderweg von der Eng aus. Anne und Cornelius kehrten nach gemütlicher Mittagspause am Gipfelkreuz der Alm auf dem gleichen zurück, während Erhard mit seinen zwei Begleitern den anspruchsvollen Rundweg über den Gipfel des Grasköpfl wählte. Die Anreise erfolgte umweltschonend mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrgemeinschaften.