von Ulrich Gimbal und Cornelius Chucholowski

Trotz eher schlechten Wetters unternahm ich gemeinsam mit 4 Wanderfreunden der Sektion die lange geplante Tour auf das Immenstädter Horn. Meine Anreise zum Berg erfolgte per Bahn, die Freunde reisten per Auto. Nebel und, für die Jahreszeit noch viel Schnee, hielten uns nicht ab die Tour zu machen.  Ich traf die Freunde am Bahnhof Immenstadt. Vom Bahnhof ging es zum Steigbachtal. Ab Taleingang führte ein Bergsteig steil-direkt aufwärts Richtung Gipfel. Der Steig nennt sich Kanzelweg und mündet in einen Forstweg. Nun wanderte man auf dem Forstweg bis zu dessen Ende. Ab dort folgt man den Spuren im Schnee durch Wald in einer winter-romantischen Atmosphäre bis zum Gipfel mit Kreuz. Die Orientierung war teilweise etwas schwierig. Am Gipfelkreuz machten wir eine längere Rast mit Kulinarik. Aussichten gab es keine, außer dichtem Nebel. Der Abstieg verlief durch lichteren Wald und Wiesen über die Alp-Alpe und durch das Steigbachtal zurück nach Immenstadt. Es wurden ca. 760 Höhenmeter erlaufen.

Ergänzungen von Cornelius

Ich wollte schon immer auf das Immenstädter Horn. Deshalb hat uns auch nicht der leichte Schneefall abgehalten, der in den Tagen vor der von Ulrich Gimbal angesetzten Tour eingesetzt hatte. Immenstadt ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und direkt vom Bahnhof gibt es eine Reihe interessanter Gipfel zu beklimmen. Die Aussicht vom Immenstädter Horn war getrübt, aber es hat viel Spaß gemacht durch den zusammengepressten Schnee zu stapfen.