von Ulrich Gimbal

Nach einem arbeitsreichen Freitag fuhr ich noch am Abend per EuroCity und Tiroler S-Bahn nach Steinach am Brenner im Wipptal. Trotz relativ später Ankunft gabs noch ein hervorragendes Abendessen im Hotelquartier.

Am Samstag 17.07.2021, früh, ging es per Bus zur Ortschaft Trins im Gschnitztal um dort die geplante Tour auf die Kirchdachspitze, 2840m, zu beginnen. Direkt ab Bushaltestelle führte der Tour-Route, bzw. die Dorfstraße steil in einen Hang bis zu einem kleinen Parkplatz. Von dort führte ein breiter Forstweg weiter in Richtung Padasterjochhaus 2232m. Im weiteren Verlauf schwenke ich in, den Forstweg abkürzende, Bergpfade ein. In 2,5 Stunden wurde das Haus erreicht. Es folgte eine kurze Pause zum Trinken. Weíter ging es auf Bergsteigen über das  Padasterjoch zu einer Passhöhe 2427m, südlich der Hammerspitze. Der Schlussanstieg verlief über steinig-steile Passagen bis zu einer Wegegabelung, dem Silbersattel 2750m, unterhalb der Kirchdachspitze. Hier trafen die Wege vom Stubai- und Gschnitztal zum Zielberg zusammen. Die letzten 90 Höhenmeter waren schließlich leichte Kletterei bis zum Gipfelkreuz. Oben gab es eine relativ gute Fernsicht trotz diesigen Wetters. Die Stubaier-, Tuxer- und, Zillertaler Alpen sowie Berge des Karwendels waren zu sehen. Nach dem Gipfelgenuss und dem intensiven Fotografieren der Umgebung stieg ich auf dem Aufstiegsweg bis zum Padasterjochhaus wieder ab. Im Haus bestellte ich nun ausgiebig Getränke, Suppen und Würstel. Anschließend wanderte ich knieschonend über einen Forstweg bis zum Dorf Trins ins Tal zurück. Im Hotel erfolge später ein weiteres gutes Abendessen. Etwa 8 Stunden brauchte ich für die Tour. Es wurden ca. 1640 Höhenmeter erklommen.

Die am Sonntag geplante Tour, die Besteigung des Nösslachjochs 2231m mit Abstieg per Seilbahn, konnte wegen einer nahenden Gewitterfont nicht mehr stattfinden. Für einen gefahrlosen Aufstieg blieb leider keine Zeit mehr. Es kam stattdessen zu einer früher als geplanten Rückfahrt nach Hause.

Kirchdachspitze