von Ulrich Gimbal

Das geplante Bergtour-Wochenende fiel arbeitsbedingt sowie wegen zu viel Neuschnee auf dem Wildseeloder (Kitzbühler Alpen/Österreich) leider aus. Als Ersatz unternahm ich 2 Tagestouren die nachfolgend beschrieben werden.

Bergtour auf die Hochsalwand 1625m, Mangfallgebirge, am 16.10.2021

Per Bahn fuhr ich mit einer Wanderfreundin von München nach Brannenburg/Inntal. Vom dortigen Bahnhof wanderten wir zunächst entlang eines Baches in Richtung Ortsteil St. Margarethen. Anschließend ging es auf einfachen Forstwegen grob parallel zur Wendelstein-Zahnradbahn weiter zur Mitteralm (1200m). Nach kurzem Abstieg erfolgte der Aufstieg zur Reindleralm. Über einen Bergpfad durch Wiesen- und Waldgelände wurde bald vorgelagerte Kamm der Hochsalwand erreicht. Der Gipfel der Wand kam wenig später in Sicht. Oben angekommen machten wir eine  ausgiebige Foto- und Brotzeitrast. Durch viel Wolken und teilweise Nebel war die Rundumsicht auf der Spitze begrenzt. Nur nach Norden hin gab es zeitweise freie Sichtfelder. Nach einer halben Stunde gingen wir über den Anstiegsweg zur Mitteralm zurück. Dort erfolgte vor dem weiteren Abstieg noch eine kulinarische Stärkung. Auf der Tour wurden ca. 1185 Höhenmeter erklommen. Wir waren insgesamt etwas über 7 Stunden unterwegs.

Hochsalwand

 

Bergtour auf den Lausberg/Signalkopf 1855/1895m, Karwendel,  am 17.10.2021

Per Auto fuhren wir, ich und 2 Bergfreunde zum Wanderparkplatz bei Isarhorn zwischen Krün und Mittenwald. Die Tour führte am Anfang auf Forstwegen im Tal zwischen Wörner und Soiernspitze etwa 250 Höhenmeter  bergan. Dann gings auf Bergpfaden sehr steil in vielen Serpentinen von der Südseite auf den Gipfel des Lausbergs. Von da in teils steilem auf und ab weiter zum Gipfel, bzw. Gipfelkreuz des Signalkopfes.  Wir genossen die Sonne, die Fernblicke und hielten alles auf vielen Fotos fest. Gutes Herbstwetter machte im Zusammenspiel mit den Farben der Jahreszeit die Tour zu einem schönen Berg-Erlebnis mit guter Fernsicht auf alle Gebirgsgruppen der Umgebung (bis hin zu den Stubaier Alpen). In Summe wurden etwa 1040 Höhenmeter erstiegen. Die Tour dauerte inklusive aller Pausen etwa 7 Stunden. Auf der Rückfahrt gab es wiedermal Stau und zähflüssigen Verkehr zwischen Garmisch-Partenkirchen und Eschenlohe. Es war zu sehen, dass der Bau des Tunnels Oberau schon weit fortgeschritten ist. Ich hoffe auf eine Verkehrsfreigabe des Tunnels noch im Jahr 2021.

Signalkopf