von Ulrich Gimbal

Das Zielgebiet wurde von Altaussee nach Ebensee verlegt. In Altaussee war kein passendes Hotelquartier verfügbar.

 Tag 1: Bergwanderung auf den Großen Höllkogel 1862m im Höllengebirge am 30.10.2021

Vom Hotel Post in Ebensee fuhr ich per Bahn zum Bahnhaltepunkt Langwies (445m). Vom Haltepunkt wanderte ich kurz zurück entlang der Traun bis zum Weg auf das Höllengebirge. Dieser startet im Aritzbachtal. Er führte zunächst durch das schmale Tal, später steil durch Waldgelände zur Vorderen Spitzalm 1381m. Unterwegs waren schon gute Fernblicke in Richtung Totes Gebirge und auf das Trauntal möglich. Anschließend gings weiter durch Latschenkiefergelände. Man wandert unterhalb des Gipfels vom Grillkopf vorbei zu einigen Zwischenhöhen des Gebirgsplateaus. Der Weg führte nun durch eine große Senke bis zu einer Wegegabelung und kurz danach zu einer Zweiten. Ich bog jeweils in den linken Pfad ein. Der zweite Abzweig war der Schlussanstieg auf den Gipfel. Es ging teils steil aufwärts. Hier oben gab es gute Fernblicke bei besten Sonnenwetter in alle Richtungen. Die Sicht reichte bis zum Ötscher (im Osten), Hochschwab (Südost), Dachstein und den Hohen Tauern (Süd/Südwest). Nach längerer Gipfelrast mit Brotzeit und vielen Fotos brach ich in Richtung Riederhütte,1760m, auf. Sie liegt nördlich des Gipfels. Dort machte ich nochmals eine längere Pause. Der spätere Rückmarsch lief quer durch das Bergplateau mit einigen Auf- und Abs zum Feuerkogel-Berg an der Ostseite des Gebirges. Rund um den Feuerkogel gab es erneut eine gute eine Fern- und Tiefsicht u.a. auf den Traunsee, den Traunstein, das Totes Gebirge u.a. bis zur Kremsmauer (Bergmassiv des Kremsursprunges). Der Abstieg erfolgte per Feuerkogel-Seilbahn. Von dessen Talstation führte ein kurzer Fußmarsch zum Quartier zurück. Aufgrund der zahlreichen Zwischenan- und Abstiege erreicht die Tour ca. 1680m Höhenmeter. Dauer inklusive aller Pausen 7 Stunden.

 Großer Höllkogel

 Plateau des Höllengebirges

Traunsee

 

Tag 2: Tour auf den Gspranggupf 1368m am 31.10.2021

Von Ebensee fuhr ich erneut per Eisenbahn diesmal nach Bad Ischl. Dort am Bahnhof angekommen traf ich 2 Wanderdamen. Wir fuhren zusammen mit dem Auto weiter zu einem Wanderparkplatz bei Pfandl (540m). Die Wetterbedingen waren ideal. Er war ein sonniger Spätherbsttag. In der Nähe des Parkplatzes begann der steile Anstieg über den schmalen Pfad des Langeckriedel-Steigs. Er führte durch lichten- und durchs gestrüppartigen Wald. Unterwegs gab es kaum Sichtmöglichkeiten auf die Berge/Täler der Umgebung. Weiter oben gab es aufgrund der nur spärlichen Wegmarkierung einige Schwierigkeiten den Weg zu finden. Nachdem wir den Pfad  gefunden hatten trafen wir am Kamm auf den Hauptweg von Bad Ischl über den Gupf zum Leonsberg (auch bekannt unter dem Namen Zimnitz). Nun bogen wir nach rechts ab und erreichten bald den Gipfel. An der Bergspitze nur beschränkte Sicht insbes. auf die Südseite des Höllengebirges. Der Rückmarsch erfolgte nach einer Rast auf gleichem Wege. Die Tour erfordert 833 steile Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Dauer 5 Stunden.

Wegen schlechter Wetterprognose für den Folgetag machte ich keine weitere Tour.

Gspranggupf