Für die Sektion Königsberg hatte ich wieder einen Winteraufenthalt im Gasthof Krone angeboten um genussreiche Tage mit Wandern, Langlauf, Besichtigung der historischen Stätten Südtirols und gutem Essen und Wein zu verbringen.

Mountainbiken macht Spaß. Und für jeden, der gern mit dem Rad in die Alpen fährt, ist das Größte, was man sich vornehmen kann, die Tour über die Alpen nach Italien. Das hatten auch wir uns für Ende August diesen Jahres vorgenommen. Wir, das sind Nepomuk, Daniel und Eckhart. Ausgesucht, organisiert und in der Sektion Königsberg des Alpenvereins angeboten hatte Nepomuk die Tour. In sechs Tagen, vom 21.8. - 26.8. wollten wir von Garmisch-Partenkirchen aus den Gardasee erreichen. Die Route führte über das sehr schöne Val d'Uina, das 2.757m hoch gelegene Stilfser Joch, Ponte di Legno, Madonna di Campiglio und schließlich Riva del Garda. Einige „Gratüberschreitungen“ waren also schon dabei – und das in 6 Tagen. Ein strammes Programm also. Aber davon später mehr.

Die Sektion Königsberg zu Besuch im unterfränkischen Königsberg! Am 18. September trafen sich 14 Mitglieder unserer Sektion in Bamberg zu einer dreitägigen Kulturwanderung. Los ging es nach einer gemeinsamen Stärkung mit einer sehr interessanten Stadtführung durch Bamberg. In den nächsten Tagen wurde von Zeil am Main aus unter anderem das Königsberg in Bayern besucht. Die Kulturwanderung wurde von Uwe Simon organisiert, der auch einen ausführlichen Reisebericht mit zusätzlichem Material über Königsberg und die Hexenverbrennungen in der Gegend aufbereitet hat. Herzlichen Dank dafür!

Diese Mal war es wegen einer notwendigen Terminverschiebung eine kleine, gleichwohl eine feine Wandergruppe, die sich prächtig verstanden hat.

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Wanderwochenende Bludenz 19./20.05.2018

von Ulrich Gimbal

Bergziele:

Elsspitze 1980m

Hoher Frassen 1979m

 


 

Pünktlich Samstag 7 Uhr morgens traf ich am Münchner HBF zwei laufstarken Damen zum Wandern im Lechquellgebirge. Wir fuhren mit dem EuroCity bis Lindau, anschließend per RegioExpress nach Bludenz im Vorarlberg. Nach einem kurzen Abstecher zum Hotelquartier begann sogleich die erste Tour. Es ging in Richtung Elsspitze 1980m. Dazu bestiegen wir zunächst einen Bergkamm mit einigen guten Aussichtspunkten hinunter zur Stadt. Unser Weg führte weiter hinauf zur Unteren- , dann zur Oberen Furklaalm. Auf einen steilen Grashang führte der Steig weiter Richtung Elsspitze. durch einen Bergwald und später zwischen Latschenkiefern. Das Wetter entwickelte sich unklar. Es musste jederzeit mit angekündigten Gewittern gerechnet werden. Der Zielberg lag fast immer in den Wolken. Auf einem Kamm oberhalb des Furklawaldes bei etwa 1720m entschlossen wir uns w/Wetter zur Umkehr. Der Kamm bot aber gute Blicke in Bergrutsch- und Erosionsgelände mit gewaltigen Furchen, Felstürmen, Abbrüchen u.a. Man konnte die Gewalten von Unwettern und Wasser erahnen. Beim Abstieg gingen wir über einen Gipfel der Katzenköpfe, 1495m, gelegen im Almgelände der Furkla. Dort stehen auch eine Vielzahl von privaten Ferienhäusern. Entlang des Aufstiegsweges ging es dann zum Tal-Quartier in Bludenz zurück. Der Tag wurde mit einem reichlich und schmackhaften Abendessen geschlossen. Insgesamt wurden 1180 Höhenmeter erklommen. Tourdauer etwa 5 Stunden.

Am darauf folgenden Sonntag hieß das Ziel Hoher Frassen 1979m. Zunächst stieg man wieder auf den stadtnahen Kamm auf. Per Forstweg führt die Wanderung an Hängen entlang mäßig steil aufwärts. Die Landschaft wechselte von Wald in wildes Tobelgebiet. Dort ging es über einen Bergsteig steil bergan bis eine Alm erreicht wurde. Anschließend erneut steil nach oben bis zu einer Passhöhe östlich des Frassen-Bergmassivs. Von nun ab am Südhang über einfache Bergsteige zum Gipfel. Das Wetter entwickelte sich besser als erwartet. Wenigen Schauern folgte Sonne/wechselnde Bewölkung. Am Gipfel gab es gute Fernsicht u.a. ins Rheintal bis zum Säntis ins Montafon und ins Große Walsertal. Der Abstieg führte über die Frassenhütte bis zum Madeisak-Berg 1402m. Von dort per Seilbahn ins Tal zurück. Der letzte Marsch ging führte uns zum Bahnhof Bludenz. Unterwegs nahmen wir noch Gepäck im Hotelquartier auf. In Summe wurden 1460 Höhenmeter gelaufen. Die Tour dauerte ca. 6,5 Stunden.