Das Hochufer des südlichen Isartals war der Leitfaden der Wanderung von Solln aus. Auf der Großhesseloher Brücke hatten wir trotz trüben Wetters einen schönen Blick in das renaturierte Isartal.

In Aying trafen sich 5 Damen mit einer knappen Stunde Verspätung (S-Bahnchaos in München), es empfing uns schönes Wanderwetter, Sonnenschein, angenehme Temperatur, einzelne Wolkenfelder. Wir stiegen durch Aying zur "Passhöhe 645m!!!", dann folgte ein schöner Waldweg, durch Felder wanderten wir nach Kleinhelfendorf.

Wir hatten Glück am 24. September 2014 mit einem herbstlichen Sonnentag: 13 Senioren-Wanderinnen  (11 Sektionsmitglieder, 2 Gäste)  waren auf dem Jakobsweg unterwegs von Breitbrunn am Ammersee nach Schondorf.  

Bei bestem Wander- und Badewetter trafen sich 10 Teilnehmer am Weßlinger S-Bahnhof. Unsere Tour führte am idyllischen Moorsee vorbei. Wir besichtigten die alte Kirche Maria Himmelfahrt, die auf einer kleinen Anhöhe über dem Weßlinger See steht. Unser Weg führte dann hinaus über Wiesen, Felder und einem schönen schattigen Waldstück bis zum Wörthsee. Da die meisten Badesachen im Rucksack hatten, genossen einige die Abkühlung im See. Das Gasthaus Raabe am See hatte einen schönen Tisch zum Mittagessen für uns reserviert. Wir genossen das gute Essen und den Blick aufs Wasser. Zwei Teilnehmer fuhren mit der S-Bahn ab Steinebach zurück. Auf dem Rückweg besichtigten wir in Auing eine kleine Kapelle am Wegesrand und nach einer kurzen Rast erwartete uns ein Stück auf der Landstrasse bis Meiling. Dort suchten wir beim Sepplwirt den schattigen Biergarten auf und nach Kaffee und riesigen Eisbechern führte uns nun der Weg durch Wiesen sowie einer schattigen Eichenallee wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt Weßlinger See.

Brigitte Renner-Nagelmüller

Zu Viert wanderten wir vom Wanderparkplatz (801 m) in Bayrischzell ca. 4 km entlang dem Bachbett des Aubachs, der sich allerdings nicht sehen ließ, folgten dann einem kleinen schmalen Pfad steil bergauf bis zur Niederhofer Alm (1064 m). Weiter ging es über die Klarer Alm durch eine herrlich blühende Wiesen bis zu einer Abzweigung „Seeberg 45 Minuten“. Drei entschlossen sich spontan doch zur Seebergspitze aufzusteigen. Eine wanderte gemütlich bis zur Neuhütte (1232 m) und wartete dort auf einer Wiese mit wunderschöner Aussicht umgeben von neugierigen Kühen. Wie sich herausstellte, war bei der Zeitangabe „45 Minuten“ wohl eher an Joggerinnen gedacht worden, die doch sehr fitten Bergwanderinnen brauchten für den Weg zum Gipfel rauf und runter 2 ½ Stunden. Nach einer kurzen Rast ging es jetzt wieder gemeinsam auf einem Bergpfad in vielen Serpentinen zurück zum Ausgangspunkt.

Irmgard von der Herberg