Unsere "OST"

Die Ostpreußenhütte liegt auf 1630 Meter inmitten der Salzburger Kalkalpen. Sie wird umrahmt von der faszinierenden Bergwelt des Hochkönigmassivs, des Hagen und Tennengebirges und liegt hoch über dem Tal der Salzach unweit von Werfen.

Ausgestattet ist die Hütte mit 10 Zweibettzimmern und 40 Betten im Lager, einem gemütlichen großen Gastraum und einem kleineren Kaminzimmer, einer großen Sonnenterrasse, zwei Waschräumen und Duschen.

Eingeweiht wurde die Ostpreußenhütte im Jahr 1928. In der Hütte erinnern noch heute Karten, Wappen und Bilder zahlreiche Städte an die ostpreußische Heimat der Gründerväter. Neben Bildern von Königsberg, Allenstein, Insterburg u. a. Städten hängen echte Kurenwimpel von Haffkuttern in der Hütte. Auch ein Bild von Immanuel Kant fehlt nicht.

Historisches

Viele Ostpreußen stammten von den in den Religionskriegen bis 1732 vertriebenen Salzburger Exulanten ab. Das erklärt, warum die Sektion Königsberg/Ostpreußen 200 Jahre später ausgerechnet im Pongau eine Hütte errichten wollte. Prinz Friedrich Leopold von Preußen stiftete das Grundstück und viele Freunde trugen mit großzügigen Spenden bei. Ihre Namen sind auf Messingschildern an den Zimmertüren festgehalten. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde die Ostpreußenhütte auf dem 1630 m hohen Rettenbachriedel bei Werfen am 25. Juli 1928 eingeweiht.

Ostpreußen ging im Zweiten Weltkrieg verloren, Königsberg zerstört, die Einwohner vertrieben, die Sektion aufgelöst. Die Hütte blieb verschont, war aber vernachlässigt. Sie wurde 1945 von den Alliierten beschlagnahmt und war lange Zeit unter Österreichischer Verwaltung. Erst 1974 wurden die Eigentumsrechte wieder vollständig an die 1953 neu gegründete Sektion Königsberg übertragen. Heute hat die Sektion Königsberg/Pr. ihren Sitz in München und ist überregional aktiv. Sie pflegt die Ostpreußenhütte als alpinen Stützpunkt und im Gedenken an Ostpreußen und dessen Salzburger Einwanderer.

Seit der Übergabe wurde die Hütte mehrmals erweitert und aufwändig saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Übernachtungsgebühren und Pachteinnahmen reichen nicht aus, um die Kosten zur Erhaltung zu decken. Wir danken den vielen freiwilligen Helfern, den edlen Spendern, dem Hauptverein und allen anderen Organisationen, die dazu beitragen, für ihre Unterstützung.

 

Aufstieg

Zur Ostpreußenhütte führen verschiedene Wege:

  • Von Werfen über die Dielalm (1026m), Gehzeit ca. 3 ½ Stunden
  • Von der Dielalm (1026m) aus. Diese ist mit dem Auto erreichbar und bietet Parkmöglichkeit, Gehzeit ca. 2 Stunden (Weg Nr. 401).
  • Von Tenneck durch das Blühnbachtal, Gehzeit ca. 5 Stunden.
  • Von Imlau/Pfarrwerfen über das Sonneck Haus, Gehzeit ca. 3 ½ Stunden  (Weg Nr. 60).

Ein gelungener Artikel über den Aufstieg zur OST wurde hier im SalzburgerLand Magazin veröffentlicht.

Anfahrt ab München zur Dielam: A8, am Autobahndreieck Salzburg abbiegen auf die Tauernautobahn A10, nach dem Paß-Lueg-Tunnel an der Ausfahrt Tenneck (E34) abfahren und auf B159 Richtung Süden bis zum Ortseingang Werfen. Hier rechts abbiegen und den Wegweisern zur Dielalm folgen.

 

Die Hüttenwirte

Am 1. Juni 2013 haben Barbara Weiss und Harald Anders die Pacht der Ostpreußenhütte übernommen. Unsere Hüttenwirte sind unter folgenden Telefonnummern und der neuen E-Mail-Adresse zu erreichen:

Tel.: +43 (6468) 399 26

Mobil: +43 (664) 883 178 40

E-Mail: ostpreussenhuette(at)eclipso.at

Alles rund um Öffnungszeiten, Reservierung, Touren und mehr gibt es unter http://www.ostpreussenhuette.atsowie aktuelle Impressionen auf facebook.

 

Das Energieversorgungskonzept

Seit 2006 wird auf der OST für die Stromversorgung ein modernes Blockheizkraftwerk (BHKW) auf Pflanzenölbasis eingesetzt. Informationen und Details rund um dieses Projekt gibt es hier: Ostpreußenhütte Energieversorgungskonzept